Instrumentenluft: Gewährleistung der Sicherheit und Zuverlässigkeit der automatisierten Steuerung
Im Produktionsprozess der Chlor-Alkali-Chemie wird Instrumentenluft zur Ansteuerung von pneumatischen Regelventilen, Druckmessumformern, Analyseinstrumenten und anderen kritischen Automatisierungsgeräten eingesetzt. Die Anforderungen sind streng: ölfrei, wasserfrei und staubfrei; der Taupunkt liegt in der Regel unter − 40℃, um eine präzise Instrumentenansprache und einen langfristig stabilen Betrieb zu gewährleisten und zu vermeiden, dass Verunreinigungen zu einer Blockierung des Ventils oder zu einer Signaldrift führen.
Prozessdruckluft: Wird für bestimmte chemische Reaktionen sowie zum Materialtransport eingesetzt.
In bestimmten Verfahrensschritten der Chlor-Alkali-Produktion ist getrocknete und gefilterte Prozessdruckluft erforderlich, beispielsweise für die pneumatische Förderung in der Chlorgasaufbereitung, das Abblasen der Elektrolysezubehörgeräte, die Belüftung beim Rühren während der Herstellung von Natriumhypochlorit sowie den Flaschenwechsel vor der Abfüllung von flüssigem Chlor. Diese Druckluft muss die Anforderungen an die Prozessreinheit und die Druckstabilität erfüllen.
Betriebliche Druckluftversorgung: Gewährleistung eines effizienten Betriebs der Hilfssysteme
Druckluft findet zudem breite Anwendung bei der Reinigung und Spülung während der Anlagenwartung, als redundante Druckluftversorgung für Mess- und Regelgeräte, zur Antriebstechnik pneumatischer Komponenten in Verpackungsanlagen, in Laboren für pneumatische Werkzeuge sowie als Energiequelle für Notabsperrsysteme. Als eine der grundlegenden Energiequellen eines Werks beeinflussen ihre Kontinuität und Qualität unmittelbar die Sicherheit und die Betriebseffizienz der gesamten Anlage.