Kernnormensystem
In der Lebensmittelindustrie eingesetzte Druckluft muss strengen Reinheitsanforderungen genügen. Der international gängige Standard lautetISO 8573-1:2010… legt die Klassifizierungsmethode für die drei Hauptverunreinigungen in Druckluft – Partikel, Wasser und Öl – fest. China hat diesen Standard gleichwertig übernommen und veröffentlicht.GB/T 13277.1, als technische Grundlage für die Beurteilung der Druckluftqualität in der Lebensmittelindustrie.
Klassifizierung der Reinheitsgrade
Gemäß ISO 8573-1:2010 wird die Reinheit von Druckluft anhand von drei Parametergruppen in Klassen eingestuft:
- Feststoffpartikel: gemäß der maximal zulässigen Partikelgröße und -anzahl (z. B. nach Klasse 1 dürfen ≥0,1 μm große Partikel ≤20 Stück/ m³);
- Feuchtigkeit: Ausgedrückt als Drucktaupunkttemperatur (z. B. für Klasse 2 gilt: Drucktaupunkt ≤− 40 ℃);
- Ölgehalt: umfasst die Summe aus Öldämpfen, Ölnebeln sowie flüssigem Öl (z. B. Grenzwert der Klasse 1 ≤ 0,01 mg/ m³)。
Anforderungen an die Mikrobenkontrolle
Bei Lebensmittelqualität‑Druckluft ist dem Risiko mikrobieller Kontamination besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Obwohl die ISO 8573‑1 keine direkten Grenzwerte für Mikroorganismen vorschreibt, sehen die begleitenden technischen Dokumente zur GB/T 13277.1 sowie die branchenüblichen Praktiken im Allgemeinen folgende Anforderungen vor:Das sterile Luftversorgungssystem ist durch regelmäßige Validierung sicherzustellen, dass der Mikrobengehalt unter 1 KBE/m³ liegt. m³Zudem dürfen keine pathogenen Keime nachgewiesen werden. Die Auslegung der Filter, das Trocknungsverfahren sowie die Werkstoffe der Rohrleitungen müssen dieses Ziel gewährleisten.