Übersicht über die Luftleistung eines 45‑kW‑Druckluftkompressors
In der industriellen Produktion zählt die Luftfördermenge (das heißt die Abluftmenge) eines Kompressors zu den zentralen Kennwerten zur Beurteilung der Anlagenleistung. Bei einem 45‑kW‑Kompressor (etwa 60 PS) handelt es sich bei der Fördermenge nicht um einen absolut festgelegten Wert, sondern um das Volumen der abgegebenen Luft pro Zeiteinheit bei einem bestimmten Betriebsdruck. Das Verständnis dieses Begriffs bildet die Grundlage für die Bewertung und Beschaffung solcher Geräte.
Die entscheidenden Faktoren, die das Abgasvolumen beeinflussen
Die tatsächlich erzielte Luftfördermenge wird von einer Vielzahl betrieblicher und physikalischer Bedingungen beeinflusst, wobei vor allem die folgenden Aspekte zu berücksichtigen sind:
- ArbeitsdruckDie Entlüftungsmenge steht in umgekehrtem Verhältnis zum Betriebsdruck. Je höher der eingestellte Systemdruck ist, desto größer wird der vom Kompressor zu überwindende Widerstand, und die tatsächliche Luftmenge nimmt entsprechend ab.
- KompressortypGeräte mit unterschiedlichen Funktionsprinzipien weisen bei gleicher Leistung Unterschiede in ihrem volumetrischen Wirkungsgrad und in ihren Gaserzeugungseigenschaften auf.
- LaufzeitumgebungDie Ansauglufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Meereshöhe beeinflussen die Luftdichte. In heißen Klimazonen oder in großen Höhenlagen ist die Luft dünner, was zu einer Verringerung der volumetrischen Abgasmenge führt.
- GerätewartungsstatusVerstopfung des Ansaugfilters, eine verringerte Effizienz des Kühlsystems oder Verschleiß der Innenteile führen unmittelbar zu einem Rückgang der Gasproduktionsmenge.
Der übliche Druckluftvolumenstrom eines 45‑kW‑Druckluftkompressors bewegt sich im Bereich von …
In üblichen industriellen Anwendungen arbeitet ein Schraubenkompressor mit 45 kW Leistung bei einem Druck von 0,7 bis 0,8 MPa (MPa) liegt bei üblichen Betriebsdrücken die Förderrate in der Regel zwischen 7,0 und 8,5 m³/min (m³/min) zwischen. Zu beachten ist, dass, wenn der Betriebsdruck auf 0 sinkt. 6 MPa Die Abluftmenge nimmt zu; umgekehrt verringert sich die Abluftmenge, wenn der Druck auf über 1,0 MPa erhöht wird. Bei der Prüfung der Geräteparameter ist daher stets der jeweilige Druckwert heranzuziehen, um die tatsächliche Gasleistung zu beurteilen.
Wie lässt sich anhand der Gasproduktionsmenge eine wissenschaftliche Geräteauswahl treffen?
Um die Versorgungssicherheit und Energieeffizienz bei der Prozessgasversorgung zu gewährleisten, sind bei der Auslegung folgende Grundsätze zu beachten:
- Genaue Erfassung des GasverbrauchsDie Gesamtluftverbräuche sämtlicher pneumatischer Anlagen sind zu ermitteln und um die Leckageverluste im Druckluftnetz sowie den künftig möglichen Bedarf an Kapazitätserweiterungen zu ergänzen.
- Druckanforderungen klärenAuf der Grundlage des vom jeweiligen Endverbraucher erforderlichen Mindestbetriebsdrucks und unter Berücksichtigung der Druckverluste in den Rohrleitungen wird der Nennabgasdruck des Kompressors festgelegt.
- Angemessene Toleranzen einplanenEs wird empfohlen, auf die ermittelte Gesamtgasmenge eine Reserve von 10 % bis 20 % aufzuschlagen, um zu vermeiden, dass die Anlagen dauerhaft im Volllast- oder Überlastbetrieb laufen.
- Auf die Gesamteffizienz achtenNeben der Beachtung des Hubraums sollten auch die spezifische Leistung und die Energieeffizienzklasse des Geräts berücksichtigt werden. Die Auswahl hocheffizienter, energieeffizienter Modelle kann die Stromkosten im Langzeitbetrieb erheblich senken.