Was ist der „Normkubikmeter“ bei einem Kompressor?
In der Druckluftkompressorenbranche ist „Biafang“ die umgangssprachliche Bezeichnung für den Normkubikmeter (Normal cubic meter, kurz Nm³). Dabei handelt es sich nicht um einen bestimmten Abgasdruck, sondern um das Volumen eines Gases beiStandardzustandEs handelt sich um eine Volumeneinheit. Der Begriff „Normkubikmeter“ wurde eingeführt, um ein einheitliches Messverfahren zu gewährleisten und die Auswirkungen unterschiedlicher Umgebungstemperaturen und -drücke auf die Ausdehnung oder Kompression von Gasen zu eliminieren.
Gemäß den allgemein anerkannten Definitionen der Physik und des Ingenieurwesens bezeichnet der Standardzustand in der Regel die folgenden Bedingungen:
- Absolutdruck: 0.101325 MPa (d. h. 1 Standardatmosphäre).
- Temperatur: 0℃ (Einige Branchenstandards oder unternehmensinterne Praktiken legen 20 °C zugrunde, doch im streng physikalischen Sinne bezieht sich der Normkubikmeter auf 0 °C.)
- Relative Luftfeuchtigkeit: 0% (trockenes Gas).
Zusammenhang zwischen dem Sollwert und dem Abgasdruck
Viele Anfänger gehen irrtümlich davon aus, dass „Standardvolumen“ die Nennleistung des Kompressors bezeichnet.AbgasdruckDer abwärtsgerichtete Datenverkehr – dies ist ein häufiges Verständnisproblem.
Tatsächlich bezeichnet der Normvolumenstrom (Nm³/min) das Volumen des Gases, das von dem Kompressor angesaugt oder abgegeben wird.Umrechnung auf den Standardluftdruck (0.101325 MPa) untender Wert. Unabhängig davon, ob der Abdruck des Kompressors 0,7 MPa oder 1 beträgt. 0 MPa Die auf dem Typenschild angegebene „Normvolumen“-Durchflussrate bezeichnet jeweils das Volumen, das diese Gase einnehmen würden, wenn sie auf einen Standardatmosphärendruck zurückgeführt würden.
Daher spiegelt der Nennvolumenstrom den Luftkompressor wider.Massenstrom(d. h. die Gasentwicklungskapazität) und nicht das tatsächliche Volumen unter Hochdruckbedingungen.
Der Unterschied zwischen dem angegebenen Volumenstrom und dem tatsächlichen Volumenstrom
Zum besseren Verständnis ist zwischen dem „Normvolumenstrom“ und dem „tatsächlichen Volumenstrom (Betriebszustrom)“ zu unterscheiden:
- Normvolumenstrom (Nm³/min): Auf das Volumen unter Standardatmosphärendruck umgerechnet, ist dieser Wert konstant und dient zur Beurteilung der tatsächlichen Luftleistung des Kompressors; er stellt die zentrale Grundlage für die Auslegung dar.
- Tatsächlicher Durchfluss(m³/min)Das tatsächliche Volumen, das ein Gas bei dem aktuellen, realen Austrittsdruck und -temperatur einnimmt. Da das Gas komprimiert wird, ist die tatsächliche Durchflussmenge zahlenmäßig in der Regel geringer als die Normdurchflussmenge.
Gemäß der Zustandsgleichung für Gase gilt: Je höher der Druck, desto stärker wird das Gas komprimiert und desto geringer ist sein tatsächliches Volumen. Daher weist bei gleicher Normvolumenstromrate ein Kompressor mit höherem Auslassdruck einen kleineren tatsächlichen Volumenstrom auf.
Wie sind bei der Auswahl die Durchflussparameter zu berücksichtigen?
Bei der Überprüfung der Druckluftkompressordaten oder bei der Geräteauswahl sollten insbesondere die folgenden beiden Aspekte berücksichtigt werden:
- Bestätigung des Normkubikmeterbedarfs der GasverbrauchsanlagenDie Gesamtgasverbrauchsmenge aller Entnahmestellen wird unter Normbedingungen ermittelt und um einen angemessenen Leitungsdruckverlustzuschlag ergänzt; dies dient als Grundlage für die Auswahl der Nennvolumenstromleistung des Kompressors.
- Passender Abgasdruck: Der Druckabfall bestimmt die „Gaserzeugungsrate“, währendAbgasdruckDies bestimmt die „Förderleistung“. Es ist sicherzustellen, dass der Nennabdruck des Kompressors mindestens dem maximalen Betriebsdruck der Druckluftverbraucher entspricht; zudem ist eine umfassende Bewertung unter Berücksichtigung der Druckverluste im Rohrleitungssystem vorzunehmen.
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