Grundprinzipien der Einheitenumrechnung des Ölgehalts
Der Ölgehalt in Druckluft wird üblicherweise als Massenkonzentration (mg/ m³) oder als Volumenkonzentration (ppm, d. h. μL/L) angegeben. Die Umrechnung zwischen beiden Größen beruht auf der Dichte und der Molmasse des Öldampfs; in der praktischen Anwendung wird jedoch allgemein eine Näherungsbeziehung verwendet: 1 mg/ m³ ≈ 0,08–0,12 ppm (abhängig von der Ölsorte sowie von Temperatur und Druck). Für typische Mineralöle (mittleres Molgewicht etwa 200 g/mol, Dichte etwa 0. 85 g /cm³), im Standardzustand (0 °C,101.325 kPa) unter 1 mg/ m³ Ungefähr entspricht0,095 ppm.
ISO Die in der Norm 8573 festgelegten Bestimmungen
ISO 8573-1:2010 unterteilt die Druckluftqualität in verschiedene Klassen; der Ölgehalt wird einheitlich als Gesamtöl (flüssiges Öl, Ölnebel, Öldampf) bewertet und in mg/ angegeben. m³. Die Norm schreibt die Angabe in ppm nicht zwingend vor, da ppm-Werte leicht durch Temperatur und Druck beeinflusst werden, während mg/ m³ Es weist eine höhere Vergleichbarkeit und Messstabilität auf. Bei erforderlichen Umrechnungen sind die Bezugsbedingungen anzugeben (z. B. 20 °C, 101.3 kPa) sowie Angabe der Dichte des verwendeten Öls.
Ölnebeldichte und Messverfahren
- Ölnebel (suspensierte flüssige Öltröpfchen) ist eine der Hauptformen des Ölgehalts in Druckluft und wird häufig mittels Kondensation oder Laserstreuung bestimmt.
- Der Gesamtölgehalt umfasst Ölnebel, Öldämpfe sowie Kondensate und ist gemäß … zu bestimmen. ISO 8573-2 und ISO Kombinierte Bestimmung gemäß der Norm 8573-5;
- Rein die mg/ m³ Die Umrechnung in ppm ist für Ölnebel nicht geeignet, da dieser nicht gasförmig ist; ppm gilt streng genommen nur für gasförmige Bestandteile.