Die Stickstoffbegasung hat vielfältige entscheidende Auswirkungen auf das chemische Goldplattieren:
Kernschutzwirkung
Es unterbindet den Kontakt mit Luftsauerstoff, verhindert die Oxidation und Zersetzung von Goldsalzen und anderen Bestandteilen der Galvanisierlösung, erhöht deren Stabilität erheblich, verringert die Bildung von Verunreinigungen und vermeidet Defekte wie Nadellöcher und Pickel in der Beschichtung.
Die Effekte der Stoffübertragung verstärken
Es sorgt für eine schonende Durchmischung, wodurch sich die Verteilung der Badbestandteile gleichmäßiger gestaltet, die Gleichmäßigkeit der Schichtdicke verbessert und ein ungleichmäßiger lokaler Abscheidungsgrad vermieden wird.
Hinweise
Die Gasmenge beim Blasen muss kontrolliert werden; ein zu hoher Gasdurchsatz führt leicht dazu, dass die Galvanisierlösung zahlreiche Blasen mitnimmt und diese sich an der Werkstückoberfläche anlagern. Dies verursacht in der Beschichtung Poren, Blasenbildung und andere Defekte und beeinträchtigt die Haftfestigkeit der Schicht.
Der Kernnutzen des Stickstoffblasens liegt in erster Linie in seinem schützenden Effekt durch die Abtrennung von Sauerstoff; reine mechanische Rühreinwirkung kann diesen Effekt nicht vollständig ersetzen.