Qualitative Einordnung eines extern angeschlossenen Druckluftbehälters: Handelt es sich um einen Druckbehälter?
In der industriellen Produktion sind externe Druckluftbehälter (Druckluftspeicher) gängige Hilfsanlagen, die hauptsächlich dazu dienen, Druckschwankungen auszugleichen, Druckluft zu speichern und Feuchtigkeit abzutrennen. Ob sie als Druckbehälter gelten, lässt sich wie folgt beantworten:Die überwiegende Mehrheit der industriellen Druckluftkompressoren, die mit externen Luftbehältern betrieben werden, zählt zu den Druckbehältern.und unterliegt der Aufsicht entsprechender sicherheitstechnischer Vorschriften für Spezialanlagen.
Gesetzliche Festlegungen für Druckbehälter
Die Beurteilung, ob ein Gasbehälter im gesetzlichen Sinne als Druckbehälter gilt, erfordert in der Regel die gleichzeitige Erfüllung der folgenden drei wesentlichen Voraussetzungen:
- Arbeitsdruck:Der maximale Betriebsdruck beträgt mindestens 0. 1MPa (Überdruck).
- Volumen und Abmessungen:Das Volumen beträgt mindestens 30 l, und der Innendurchmesser (bei nicht kreisförmigem Querschnitt ist dies die größte geometrische Abmessung der inneren Begrenzung des Querschnitts) beträgt mindestens 150 mm.
- Gefülltes Medium:Das Medium ist ein Gas, ein verflüssigtes Gas oder eine Flüssigkeit, deren maximale Betriebstemperatur gleich oder höher als ihr Standard-Siedepunkt ist.
Der Austrittsdruck üblicher Druckluftkompressoranlagen liegt in der Regel zwischen 0,7 MPa und 1,6 MPa; das zugehörige Druckbehältervolumen beträgt meist 50 l bis mehrere Kubikmeter, wobei das Arbeitsmedium komprimierte Luft ist. Daher entsprechen diese Anlagen vollumfänglich den oben genannten Normen und werden ausdrücklich als Druckbehälter eingestuft.
Unterschied zwischen einfachen Druckbehältern und gewöhnlichen Druckbehältern
Obwohl sie alle als Druckbehälter gelten, werden Gasflaschen im praktischen Betrieb gemäß ihren Auslegungsparametern eingeteilt in…Einfacher DruckbehälterundAllgemeiner stationärer Druckbehälter, die Managementanforderungen beider unterscheiden sich:
- Einfacher Druckbehälter:Im Allgemeinen handelt es sich um Gasbehälter mit einfacher Konstruktion und geringer Gefährlichkeit (z. B. mit kleinem Fassungsvermögen und niedrigem Auslegungsdruck). Solche Anlagen müssen innerhalb ihrer vorgesehenen Nutzungsdauer in der Regel weder eine Registrierung als Spezialanlage noch regelmäßige gesetzliche Prüfungen durchlaufen; dennoch hat die betreibende Stelle für eine ordnungsgemäße tägliche Wartung und Sicherheitsmanagement zu sorgen.
- Allgemeine ortsfeste Druckbehälter:Für große oder hochdruckbelastete Gasbehälter, die die Parameterbereiche einfacher Druckbehälter überschreiten, ist gemäß den einschlägigen Verwaltungsverfahren für Sonderanlagen unbedingt vor der Inbetriebnahme oder innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist nach Inbetriebnahme bei den zuständigen Behörden eine Nutzungseintragung vorzunehmen; zudem sind sie regelmäßig einer verpflichtenden Prüfung durch eine zugelassene Prüfstelle für Sonderanlagen zu unterziehen.
Empfehlungen zur Sicherheitsverwaltung bei der Nutzung von Gasflaschen in Unternehmen
Um die Produktionssicherheit zu gewährleisten und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, sollten Unternehmen bei der Beschaffung und dem Einsatz von externen Druckluftbehältern für Kompressoren folgende Punkte beachten:
- Prüfung der Qualifikationsunterlagen:Bei der Beschaffung ist unbedingt sicherzustellen, dass das Gerät über die erforderliche Zulassung zur Herstellung von Spezialanlagen verfügt und mit entsprechenden technischen Unterlagen wie dem Produktqualitätszeugnis, den Bau‑ bzw. Ausführungsplänen sowie dem Überwachungs‑ und Prüfzeugnis geliefert wird.
- Normgerechte Installation und Inbetriebnahme:Die Installation des Gasbehälters ist von einer entsprechend qualifizierten Einrichtung durchzuführen; dabei ist sicherzustellen, dass Sicherheitsventile, Manometer und andere Sicherheitseinrichtungen ordnungsgemäß montiert sind und sich im gültigen Prüfzeitraum befinden.
- Tägliche Inspektionen durchführen:Führen Sie regelmäßige Inspektionen der Behälter auf Verformungen, Korrosion oder Leckagen durch und lassen Sie das im Behälter angesammelte Wasser regelmäßig ab. So verhindern Sie eine verstärkte innere Korrosion.
- Prüfung der Sicherheitsvorrichtungen:Manometer und Sicherheitsventile sind gemäß den vorgeschriebenen Intervallen regelmäßig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie bei Überdruck zuverlässig alarmieren und entlasten.
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