Eine kurze Erklärung: In der Regel handelt es sich um die Abgasleistung unter Nennbetriebsbedingungen.
„Die Förderleistung eines Druckluftkompressors beträgt 13 Kubikmeter pro Minute“ gibt in der Regel die Abgabekapazität des Geräts unter Nennbedingungen an; gemeinhin versteht man darunter den volumetrischen Durchfluss bei Nenndrehzahl, Nenn‑Abgabedruck und vorgegebenem Ansaugzustand. Dies entspricht jedoch nicht der Aussage, dass bei voller Leistung stets eine konstante Fördermenge von 13 Kubikmetern pro Minute gewährleistet ist, denn die tatsächliche Förderleistung wird zudem von Druck, Ansaugzustand, Betriebsweise sowie Systemverlusten beeinflusst.
Volllastleistung und Hubraum sind nicht dasselbe Konzept.
Die Nennleistung beschreibt eher den Leistungszustand des Antriebsmotors oder der Hauptmaschine unter Nennlast, während die Verdrängung das Luftvolumenstrom‑Maß angibt. Beide Größen stehen in einem Zusammenhang, sind jedoch nicht direkt gleichwertig.
- Nennabgasmenge:In der Regel stammen sie aus den von einem Gerät unter bestimmten Prüfbedingungen ermittelten Parametern.
- Nennleistung:Gibt die Eingangsleistung an, die das Gerät bei der Auslegungs‑Betriebsbedingung für einen langfristigen Betrieb benötigt.
- Tatsächliche Ausstoßmenge:Sie variiert in Abhängigkeit von Abgasdruck, Drehzahl, Ansauglufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Filterwiderstand und Kühlzustand sowie weiteren Faktoren.
Was wird mit 13 Kubikmetern pro Minute in der Regel für einen bestimmten Zustand bezeichnet?
Bei Angabe von „13 Kubikmetern pro Minute“ ist insbesondere der Abgasedruck, die Drehzahl, der Ansaugzustand sowie der Prüfdurchmesser gemäß Typenschild oder technischer Unterlagen zu überprüfen. In der Regel entspricht dieser Wert eher dem freien Luftdurchsatz bzw. dem Durchsatz im Ansaugzustand bei Nenndruck als dem tatsächlichen Volumen der komprimierten Luft unter Hochdruck.
Nach der Kompression verringert sich das Volumen von Druckluft deutlich. Wird das Volumen am Auslassdruck angegeben, fallen die Werte erheblich anders aus. Daher darf bei der Auswahl nicht allein auf die Zahlenwerte geachtet werden; es ist zudem unbedingt auf die Messöffnung zu achten.
Warum kann der tatsächliche Gasverbrauch möglicherweise 13 Kubikmeter pro Minute nicht erreichen?
- Veränderung des Abgasdrucks:Bei einer Erhöhung des Einstelldrucks nimmt das effektive Fördervolumen bei gleicher Drehzahl in der Regel ab.
- Änderungen der Ansaugbedingungen:Hohe Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und ein großer Ansaugwiderstand beeinträchtigen das angesaugte Luftvolumen sowie die Kompressionsleistung.
- Laststeuerungsart:Bei Frequenzmaschinen liegt der Luftstrom beim Beladen nahe am Nennwert, während beim Entladen nur ein sehr geringer oder gar kein Luftstrom abgegeben wird; bei frequenzgeregelten Maschinen lässt sich der Luftstrom in einem bestimmten Bereich einstellen.
- Rohrleitungsnetz und Leckage:Druckverlust in den Rohrleitungen, Leckagen an Anschlüssen sowie der Widerstand des Filters verringern alle die am Endpunkt verfügbare Gasmenge.
- Wartungsstatus:Eine Verstopfung oder Verschmutzung von Luftfilter, Ölfilter, Ölabscheider und Kühler kann zu einem Rückgang der Fördermenge und der Effizienz führen.
Wie lässt sich bei der Auswahl feststellen, ob die Leistung ausreicht?
Wenn der Gesamtgasbedarf der vor Ort eingesetzten Geräte nahezu oder sogar über 13 Kubikmeter pro Minute liegt, ist es nicht empfehlenswert, die Berechnung einfach auf Vollauslastung zu basieren. Eine sicherere Vorgehensweise besteht darin, den tatsächlichen Gasverbrauch, den Betriebsdruck sowie die Druckschwankungen zu ermitteln und einen entsprechenden Sicherheitspuffer einzuplanen.
- Stellen Sie die Druckanforderungen und den gleichzeitigen Nutzungsgrad aller Gasverbrauchsstellen fest.
- Bestätigen Sie den dem Luftverdrängungsvolumen des Kompressors entsprechenden Nenn‑Austrittsdruck.
- Berücksichtigen Sie die Druckverluste, die durch Trockner, Filter, Luftbehälter und das Rohrleitungssystem entstehen.
- Bei kontinuierlichen Produktionsprozessen sind hohe Umgebungstemperaturen, Wartungsintervalle und die Reservekapazität zu berücksichtigen.
Wesentliche Prüfungspunkte
„Die Fördermenge eines Druckluftkompressors beträgt 13 Kubikmeter pro Minute“ wird in der Regel als die Gasleistung des Geräts unter Nennbetriebsbedingungen verstanden – also nahe dem nominalen Ausstoß bei voller Last. Diese Angabe ist jedoch kein feststehender, unter allen Bedingungen gleichbleibender Wert und darf nicht allein aufgrund der Formulierung „bei voller Leistung“ ohne weiteres bewertet werden. Um tatsächlich zu prüfen, ob die Anforderungen erfüllt sind, ist eine umfassende Beurteilung erforderlich, die den Ausgangsdruck, den Ansaugzustand, die Betriebsweise sowie die örtlichen Rohrleitungsnetze und den Wartungszustand berücksichtigt.
Noch keine Kommentare, willkommen zum Sofa ~