In Werkstätten wird in der Regel Druckluft als Energiequelle eingesetzt; der übliche Druckbereich liegt bei 0,3–0,7 MPa und richtet sich nach den pneumatischen Werkzeugen, den Steuerungskomponenten sowie den prozessbezogenen Anforderungen. Eine sinnvolle Einstellung und eine stabile Aufrechterhaltung des…
Die Norm ISO 8573‑1:2010 [2:2:2] legt strenge Grenzwerte für Partikel, Wasserdampf (Drucktaupunkt ≤ –40 °C) und Ölgehalt in Druckluft fest. Diese Klassifizierung steht für ein hohes Reinheitsniveau und ist für luftqualitätssensible Industriebereiche wie Elektronik, Pharmazie und Lebensmittelindustrie geeignet;…
Ob beim Anfahren des Kompressors die Trocknungstürme zwingend mitgestartet werden müssen, hängt von den Anforderungen an die Druckluftqualität und der Systemauslegung ab. In üblichen industriellen Anwendungen wird ein gekoppeltes Synchronbetrieb empfohlen, um die Trocknungsleistung der Druckluft und die…
Die Herstellung von Lithium‑Ionen‑Kathoden ist äußerst empfindlich gegenüber dem Taupunkt der Druckluft; ein Überschreiten des zulässigen Feuchtigkeitsgehalts kann zu Pastenanomalien, Beschichtungsfehlern sowie zu einer Verschlechterung der elektrochemischen Eigenschaften führen. In der Branche wird allgemein ein Endtaupunkt von ≤−40 °C…
Druckluft übernimmt in Chlor-Alkali‑Chemieanlagen drei zentrale Aufgaben: Sie versorgt die automatisierten Mess‑ und Regeltechnik mit hochreiner Instrumentenluft, dient als Prozessmedium bei der Chlorgasaufbereitung sowie beim Materialtransport und unterstützt den Betrieb von Wartungs-, Verpackungs‑ und Notfallsystemen. Ihre Qualität und…
Die Luftförderleistung von Kompressoren nimmt im Durchschnitt jährlich um 1,5 % bis 3,5 % ab und wird durch Verschleiß, Ablagerungen sowie den Wartungsgrad beeinflusst. Ein anhaltender Leistungsabfall verringert nicht nur die Ausgangsleistung, sondern erhöht auch den spezifischen Energieverbrauch.…
Die Entlüftungsmenge und der Austrittsdruck sind die beiden grundlegenden Parameter bei der Auswahl eines Druckluftkompressors. Der Volumenstrom gibt die Lieferfähigkeit wieder, während der Austrittsdruck die Effektivität des Antriebs bestimmt. Zwischen beiden besteht eine nichtlineare Abhängigkeit: Mit steigendem Druck…
Schraubenkompressoren sind in der Industrie weit verbreitet; ihr Anlaufvorgang übt erhebliche Belastungen auf das Stromnetz sowie auf die mechanischen Komponenten aus. Die Sanftanlaufs‑Technologie reduziert durch eine stufenlose Regelung der Motorspannung wirksam den Anlaufstrom und die mechanischen Schläge. Dieser…
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