In Granulierungsproduktionslinien der Pharmaindustrie und verwandter Branchen erstreckt sich der Einsatz von Luftkompressoren über zahlreiche Kernprozessschritte:
Sprühgranulierungsverfahren
Mithilfe von Druckluft wird das flüssige Produkt über eine Zerstäuberdüse in gleichmäßige Mikropartikel zerstäubt, was eine konstante Zerstäubungsleistung gewährleistet; zudem lässt sich durch die Einstellung der Luftmenge die Partikelform und die Fließfähigkeit optimieren.
Kombinierte Ausrüstung für die Wirbelschichtgranulierung
Die Druckluftversorgung des Wirbelschichtsystems ermöglicht die Belüftung und die fluidisierte Mischung des Materials, verhindert dessen Agglomeration und unterstützt zugleich den Trocknungsprozess, wodurch die Effizienz des Gas‑Feststoff‑Kontakts erhöht wird.
Pneumatische Steuerung der Granuliermaschine
Die Anlage versorgt die pneumatischen Ventile und Stellantriebe des Granulators mit Druckluft, treibt die Geräte zur Durchführung automatisierter Abläufe an und gewährleistet eine präzise und zuverlässige Steuerung des Produktionsprozesses.
Begleitende Hilfsprozesse
Es wird zur geschlossenen pneumatischen Förderung des granulierten Materials, zur Impulsabreinigung der Entstaubungsanlage sowie zu Verpackungs- und Verdichtungsprozessen und zur Behälterreinigung eingesetzt, wodurch die Staubbelastung und das Risiko von Materialaustritten verringert werden.